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Strom aus Wind-, Wasser- und Solarkraft schützen unser Ökosystem

Wenn man von alternativen Energien spricht, meint man damit heute erneuerbare Energien, nicht zu verwechseln mit freie Energie, die sich nach menschlichen Maßstäben gemessen nicht aufbrauchen, sondern sich im Ökozyklus immer wieder neu regenerieren. Man kann also in Maßen bedenkenlos Energie aus einem Ökosystem entnehmen, und es einem technischen Ablauf zuführen. Populärste Quellen alternativer Energien sind die Solartechnik, Energie aus Wasserkraft und solche aus Windenergie.

Bei der Solartechnik macht man sich die Einstrahlung der Sonne zu Nutze und speichert Wärme, Prozesswärme und elektrische Energie in so genannten Solarzellen. Die Speicherung ist essenziell, da die Sonne nicht das ganze Jahr über gleich bleibend Energie liefert, bedingt durch Jahreszeit und Wetter. Viele Privathaushalte die über ein Eigenheim verfügen, decken einen Teil ihres Haushaltsstroms mit Sonnenenergie ab. Die Anbringung von Solarzellen auf dem Dach ist eine einmalige Angelegenheit, die sich nachher in den Sommermonaten rechnet. Wasserkraft hingegen, bedient sich der Energie aus dem Wasserfluss. In Wasserkraftwerken wird die Wasserströhmung in nutzbare, elektrische Energie umgewandelt. Die Nutzung von Wasserkraft ist nicht ganz unproblematisch, da zu ihrer Gewinnung große Eingriffe in den natürlichen Zyklus notwendig sind, in Form von Staudämmen und Deichen. Für eine maximale Energieleistung ist ein ständig gefülltes Becken von Nöten. Damit einher geht jedoch die Gefahr von Hochwasser für im Umkreis liegende Wohngebiete. Ökologisch betrachtet ist die Wasserenergie aber, durch den fehlenden CO2-Ausstoß bei der Stromgewinnung, sehr wertvoll.

Der Nutzung der Windenergie bedient man sich seit langem, in Form von Windmühlen und Segelschiffen. Heute sind Windmühlen durch Generatoren mit Rotor und daran befindlichen Rotorblättern ersetzt, das Prinzip ist aber praktisch das gleiche: Der Wind trifft auf die breit gefächerten Rotorblätter und treiben sie an, dabei wird Energie erzeugt, die an den Generator übertragen wird, der letztlich den Strom liefert. Gute Windräder fangen etwa 45 bis 50 Prozent der Windleistung ein. Die Vorteile der alternative Energie bzw. von alternativen Energielieferanten liegen auf der Hand. Man verbraucht keine Ressourcen und das Ökosystem wird weniger belastet. Auf der anderen Seite ist diese Form der Energie jedoch meist wetterabhängig, ein Problem, dem durch Energiespeicherung entgegen gewirkt wird.

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